Vollmachten

Generalvollmacht

Durch die Generalvollmacht geben Sie sozusagen „die Schlüssel“ aus der Hand und ermöglichen einer Person nahezu uneingeschränkten Zugang zu Banken, Behörden, Versicherungen und Beihilfestellen. Eine schnelle Abwicklung im Notfall wird damit dem Bevollmächtigten übertragen, der sich dann zu Ihrem Gunsten um Behördenwege, Bankkonten, Vermögenswerte und die mit einem Notfall verbundenen finanziellen Angelegenheiten kümmern kann. Die Einsetzung eines Betreuers durch das Betreuungssgericht kann mit dieser Vollmacht vermieden werden. Bei der Vertretung in Grundstücksangelegenheiten ist regelmäßig eine notarielle Vollmacht erforderlich, da dies nach geltendem Grundbuchrecht gefordert wird.

Aber Vorsicht!!!

Die Generalvollmacht darf nur einer Person erteilt werden, zu der Sie ein uneingeschränktes Vertrauen haben. Die sorgfältige Auswahl ist somit von großer Bedeutung. Allerdings ist zur Regelung bestimmter persönlicher Angelegenheiten eine Generalvollmacht allein nicht ausreichend. Dazu dient die sogenannte Vorsorgevollmacht.

Durch unsere GenerationenBeratung erhalten Sie den Zugang zu einem Netzwerk an kooperierenden Anwälten die Sie bei der Erstellung dieser wichtigen Vorsorgedokumente unterstützen.

Ihr zertifizierter GenerationenBerater

Generalvollmacht

Vorsorgevollmacht

Vorsorgevollmacht = „Volle Macht“!

Durch die Vorsorge-Vollmacht, geben Sie einer anderen Person die Erlaubnis, dass diese Person für Sie Entscheidungen trifft und für sie Handlungen ausführt.
In einem Notfall oder einer Notsituation, kann dann die Bevollmächtigte oder der Bevollmächtigte im Namen des Vollmachtgebers ohne Ihre weitere Zustimmung handeln.
Die oder der Bevollmächtigte, sollte eine Person sein, der Sie unkontrolliertes und vollstes Vertrauen schenken.

Vorsorgevollmacht

Unternehmervollmacht

Unternehmervollmacht = „für das Unternehmen volle Macht“

Viel Kraft und Zeit haben Sie als Unternehmer in Ihre Firma investiert, deshalb gilt es hier einen ganz besonderen Schutz einzurichten. Diese Zeit müssen Sie sich nehmen, denn als Selbstständiger oder Unternehmer tragen Sie Verantwortung, nicht nur für sich selbst, nein sondern für die eigene Familie, ihre Mitarbeiter und derer Familien, bis hin zu Geschäftspartnern und Auftraggebern.
Unternehmer haben zwar in den wenigsten Fällen durch ein Testament oder einen Erbvertrag vorgesorgt, jedoch zeigt sich immer wieder, dass bei einer Geschäftsunfähigkeit durch Krankheit oder einen Unfall nicht oder nicht richtig vorgesorgt ist.
Sie haben als Unternehmer besondere Bedürfnisse welche sich aus dem Kreditwesen, dem Grundstücksrecht und den Vorschriften des Handels und Gesellschafsrecht ergeben.
Damit Sie ihr Lebenswerk nicht aufs Spiel setzten, ist es besonders wichtig, dass diese Unternehmungen erfolgreich und zielgerichtet fortgeführt werden können.
Möchten Sie vermeiden, dass über das Gericht eine Betreuung beantragt wird, sollten Sie in einer Unternehmervollmacht noch vor dem Fall „X“ festlegen wie oder wer das in diesem Fall übernehmen soll. So können eventuell Angehörige oder eine andere geeignete Person mit der Geschäftsführung bevollmächtigt werden. Die Unternehmervollmacht sollte individuell auf Ihr Unternehmen abgestimmt sein.

Für Sie als Unternehmer bietet die telefonische Erstberatung und anschließende persönliche Folgeberatung durch die kooperierenden Fachanwälte ein klares Plus an Service und Dienstleitung.

Bankvollmacht

Durch die Bankvollmacht ermöglichen Sie einer dritten Person den Zugang zu Ihren Bank-, Kredit- und Transaktionsgeschäften, wonach diese über ein bestimmtes Bankkonto im Umfang der Vollmacht verfügen darf. Hierbei kann über Guthaben verfügen werden, was den Dispositionskredit einschließt, aber auch das handeln mit Wertpapieren ist möglich. Das Anerkennen und Entgegennehmen von Mitteilungen, die das Konto betreffen, gehören ebenfalls dazu. Die Berechtigung zur Erteilung der Untervollmachten ist durch die Bankvollmacht allerdings nicht möglich. Eine Eröffnung weiterer Konten oder Depots, der Abschluss von Kreditverträgen oder die Beantragung von Kreditkarten, ist somit nicht möglich. Begründet ist das dadurch, dass diese Geschäfte nicht im direkten Zusammenhang mit dem Bankkonto stehen, sondern als eigenständige Bankverträge anzusehen sind. Ihr Finanzinstitut ist gesetzlich verpflichtet die Identität des Bevollmächtigten anhand eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses festzustellen. Vollmachtgeber und Bevollmächtigter sollten daher gemeinsam die betreffende Bank aufsuchen und erhalten da auch die von der Bank geforderten Vordrucke.

  • Durch eine Kontovollmacht ermöglichen Sie einer Vertrauensperson weitreichenden Zugang zu Ihren Bankgeschäften
  • Der Widerruf einer Vollmacht ist jederzeit möglich
  • Eine Vollmacht kann entweder unbegrenzt (über den Tod hinaus) oder bei Eintritt gewisser Ereignisse wie Pflegebedürftigkeit oder Tod gelten
  • Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner, sind nicht gesetzliche Vertreter des jeweils anderen. Für Sie bietet sich als Alternative zur Bankvollmacht die Eröffnung eines Gemeinschaftskontos an

Das Gemeinschaftskonto – die Alternative für Paare

Ehegatten und Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft sind nicht automatisch vertreterberechtigt und müssen sich gegenseitig bevollmächtigen, um füreinander Bankgeschäfte abwickeln zu können. Das Gemeinschaftskonto ist hier eine Alternative. Jeder von beiden kann einzeln über das Konto verfügen, da dieses auf den Namen beider registriert ist. Die gesetzliche Einlagensicherung des Gemeinschaftskontos verdoppelt sich auf 200.000 Euro. Allerdings besteht auch voller Zugriff von beiden Kontoinhabern auf das gesamte Guthaben. Sollte einer der beiden Schulden haben, könnte sich das negativ auswirken.

Bankvollmacht